quarta-feira, 3 de maio de 2017

„Es ist ein super Gefühl, zu Hause zu spielen“



Nachwuchsspieler László Bénes hat sich in den vergangenen Wochen zu einer echten Alternative fürs defensive Mittelfeld entwickelt. Wir haben mit ihm über seine Anfangszeit bei Borussia, das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg und den Saisonendspurt gesprochen.
László, am Samstag geht es zu Hause gegen den FC Augsburg. Du kannst es ja jetzt beurteilen: Was ist es für ein Gefühl, im BORUSSIA-PARK zu spielen?
BénesEs ist ein super Gefühl, zu Hause vor so vielen tollen Fans zu spielen. Mir als jungen Spieler hilft es ungemein weiter. Vor allem so ein Spiel wie gegen Berlin, in dem ich von Beginn an 85 Minuten auf dem Platz gestanden habe, bringt mich in meiner Entwicklung voran.
Die Augsburger kämpfen um den Klassenerhalt. Was erwartest du für ein Spiel?
BénesIch erwarte ein ähnliches Spiel wie gegen Mainz. Augsburg ist eine Mannschaft, die eher defensiv eingestellt ist, wir dagegen suchen die Offensive. Trotzdem muss Augsburg nach vorne spielen, weil sie Punkte brauchen. Es wird kein einfaches Spiel. Aber ich glaube, wenn jeder von uns 100 Prozent abruft, dann gewinnen wir das Spiel.
Du hast am vergangenen Wochenende gegen den FSV Mainz 05 dein zweites Spiel von Beginn an gemacht, insgesamt hast du jetzt sechs Ligaspiele absolviert. Wie ist das Niveau in der Bundesliga im Vergleich zur Slowakei? Und wie war es, sich darauf umzustellen?
BénesDas erste Jahr jetzt ist für mich sicherlich die größte Umstellung. Aber meine Mitspieler machen es mir leicht und haben mir bei der Umstellung und Integration sehr geholfen. Das ist sehr gut für mich, weil ich noch ein junger Spieler bin. Für mich ist es gut, wenn ich im Kader bin und nach und nach zu Einsatzzeiten komme. Erfahrungen auf dem Platz zu sammeln, ist das Allerwichtigste für mich.
Wie wichtig ist dein Partner auf der Doppel-Sechs?
BénesIn den Freundschaftsspielen habe ich entweder mit Tobias Strobl oder Christoph Kramer gespielt. Gegen Hertha habe ich dann mit Mahmoud Dahoud gespielt, weil Chris verletzt war und Tobi gelbgesperrt. Ich glaube, es ist egal, wer mit wem zusammenspielt. Es sind alles sehr gute Spieler, und alle Spieler helfen mir, wenn ich neben ihnen auf dem Platz stehe.
Dein Bundesliga-Debüt hast du im März in der Schlussphase gegen Bayern München gegeben, im Anschluss warst bei der Nationalmannschaft und hast dort auch zweimal getroffen. Seitdem kommst du regelmäßig zum Einsatz. Waren das Bayern-Spiel und die Länderspielreise ein Schlüsselmoment für deine Entwicklung bei Borussia?
BénesJa, das Spiel gegen München war für mich super. Ich konnte gegen diese große Mannschaft mit vielen Weltklasse-Spielern spielen. Dann war ich eineinhalb Wochen bei der Nationalmannschaft, habe mit der U20 und der U21 gegen Serbien gespielt und in beiden Partien getroffen. Dann bin ich zurückgekommen, stand gegen Hertha in der Startelf und habe ein Tor gemacht. Diese Zeit hat mir viel Sicherheit gegeben.
Gegen Eintracht Frankfurt im Pokal-Halbfinale hast du sogar einen Elfmeter geschossen. Hattest du dich freiwillig gemeldet? Und woher nimmst du dieses Selbstvertrauen, in einem solchen Moment als 19-jähriger Neuzugang Verantwortung zu übernehmen?
BénesDer Trainer hat mich gefragt, ob ich schießen will. Ich habe ihm gesagt: Ja klar, ich will. Ich habe vor dem Frankfurt-Spiel ein paar Einsätze gehabt, mich dadurch gut gefühlt und Selbstvertrauen gehabt. Ich drücke mich nicht vor Verantwortung, auch nicht als junger Spieler.
Nun stehen noch drei Bundesligaspiele an. Mit welcher Zielsetzung geht ihr in die Schlussphase der Saison?
BénesWir haben noch drei wichtige Spiele, zwei zu Hause, eins auswärts. Wir wollen dreimal gewinnen. Unser Ziel ist, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Wenn wir neun Punkte holen, dann stehen die Chancen gut.










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