domingo, 15 de abril de 2018

Dank Vollands Hattrick: Bayer düpiert die SGE

Dank eines 4:1-Erfolgs gegen Eintracht Frankfurt machte Bayer Leverkusen einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation. Schon vor der Pause hatte die Werkself etwas mehr vom Spiel, schoss die entscheidenden drei Tore von Volland indes erst in der Schlussphase.
Kevin Volland
Hattrick-Torschütze gegen Frankfurt: Kevin Volland.
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Bayer-Coach Heiko Herrlich war nach dem 4:1 in Leipzig am Montagabend zu einer Änderung gezwungen: Wendell (Bänderriss im Sprunggelenk) wurde durch Retsos ersetzt. Sven Bender konnte dagegen nach Sprunggelenksproblemen spielen. Kurzfristig vor Spielbeginn musste Herrlich auch noch Tah (muskuläre Probleme beim Warmmachen) ersetzen, Henrichs begann.
Frankfurts zum Saisonende scheidender Trainer Niko Kovac nahm im Vergleich zum 1:1 gegen die TSG Hoffenheim zwei Wechsel vor: Falette begann in der Abwehr statt Russ (Bank), zudem spielte Fernandes an Stelle des angeschlagenen Jovic (Prellung und Bluterguss an der Kniescheibe), der aber zumindest auf der Bank Platz nahm.

Fabian kontert Brandts Kopfball

Die Anfangsphase in Leverkusen war von taktischem Abtasten geprägt. Die Eintracht störte das Aufbauspiel der Werkself früh und effektiv und versuchte nach Balleroberung schnell umzuschalten. Lars Bender handelte sich nach einem Foul an Willems früh eine Gelbe Karte, und damit eine Sperre in einer Woche in Dortmund ein (8.). Erst nach einer knappen Viertelstunde nahm die Partie an Schwung auf. Nun gelang es Bayer besser, mit Tempo und Kombinationen in Strafraumnähe zum kommen. Volland scheiterte mit der ersten Gelegenheit im Spiel an Hradecky (13.).
Der zweite Angriff jedoch sollte bereits sitzen: Nach einem weiten Ball klärte Hasebe zu kurz, Havertz fand schließlich Brandt am ersten Pfosten, der per Kopf mit Hilfe des linken Innenpfostens das 1:0 erzielte (20.). Die SGE jedoch antwortete prompt. Wolf eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und erhielt das Spielgerät vor dem Strafraum von Boateng zurück. Nach kurzem Richtungswechsel legte Wolf das Spielgerät mit Auge nach halblinks zum freistehenden Fabian, der Leno ins rechte Toreck überwand - 1:1 (23.).
Nach dem kurzen Schlagabtausch verflachte die Partie ein wenig, nun war bis zur Halbzeit wieder fast ausschließlich taktisches Geplänkel - wenn auch auf hohem Bundesliga-Niveau - im Mittelfeld angesagt. Ausnahme: Brandt verfehlte das Tor mit einem Aufsetzer aus der Distanz nur knapp (34.).
Kevin Volland (2.v.li.)
Bayer-Jubel: Kevin Volland macht seinen Hattrick mit dem 4:1 perfekt.
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Vollands Hattrick entscheidet

Nach der Pause stellte Herrlich auf ein 4-2-3-1 um, Henrichs rückte auf die linke Abwehrseite, Bailey in der Offensive nach rechts. Sofort übernahm die Werkself gegen nun sehr passive Frankfurter nach Wiederbeginn die Initiative. Bailey scheiterte mit einem Distanzschuss an der Querlatte (52.). Nur wenig später scheiterte der zuvor noch von Hasebe gehaltene Volland mit einem satten Schuss an Hradecky (58.). Zwar reagierte auch Kovac und stellte auf 4-4-2 um, doch an der Überlegenheit der Werkself änderte sich nichts.
In den letzten 20 Minuten erhöhte Leverkusen noch einmal Druck - und wurde belohnt! Havertz leitete ein Zuspiel von Baumgartlinger mit dem Absatz in den Lauf von Volland weiter, der frei vor Hradecky das längst verdiente 2:1 erzielte (71.). Damit noch längst nicht genug: Wenig später brachte Brandt Joker Bellarabi halbrechts ins Spiel, der Volland in der 76. Minute den zweiten Treffer auflegte - die Vorentscheidung. Kurz vor Schluss gelang Volland auf fast identischem Wege, diesmal hatte Kohr Bellarabi halbrechts ins Spiel gebracht, das 4:1 und damit gleichzeitig ein Hattrick (88.).
Für die Werkself geht es bereits am Dienstag (20.45 Uhr) mit dem Pokal-Kracher gegen den FC Bayern München weiter. In der Liga kommt es dann am Samstagabend (18.30 Uhr) zum Spiel bei Borussia Dortmund. Frankfurt ist am Mittwoch (20.45 Uhr) ebenfalls im Pokal-Halbfinale auf Schalke gefordert und trifft anschließend am Samstag (15.30 Uhr) auf die Hertha.

Selkes Drei-Minuten-Doppelpack für die Geschichtsbücher


Hertha BSC beendete gegen den 1. FC Köln eine Serie von fünf sieglosen Heimspielen sowie drei Auftritten im Olympiastadion ohne eigenen Treffer. Dabei mussten die Hauptstädter zunächst einem Rückstand hinterherlaufen und sich nach 45 Minuten Pfiffe der eigenen Fans gefallen lassen. Nach dem Seitenwechsel benötigte Angreifer Selke nur drei Minuten für die Wende und sicherte sich sogleich seinen Platz in Herthas Geschichtsbüchern.
Leonardo Bittencourt (re.) trifft zum 1:0
Das ging ratzfazt: Leonardo Bittencourt (re.) vollendete einen blitzschnellen Vortrag des FC zum 1:0.
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Hertha-Trainer Pal Dardai wechselte im Vergleich zum 1:2 in Gladbach doppelt: Ibisevic und Skjelbred spielten für Lustenberger (Knieprobleme) und Maier (Bank).
Beim FC gab es derweil nach dem 1:1 gegen Mainz drei Veränderungen: Stefan Ruthenbeck vertraute auf Sörensen, Zoller und Pizarro für Klünter, Koziello und Terodde.

Horn nach 20 Sekunden gefordert

Nach zuletzt drei Heimspielen ohne eigenes Tor wollte es die Hertha gegen das Tabellenschlusslicht deutlich besser machen: schon nach 20 Sekunden prüfte Kalou Horn, der den Ball um den Pfosten herum lenkte. Die Kölner, die im 4-1-4-1 begannen, versteckten sich aufgrund ihrer misslichen Lage keineswegs defensiv. Über den gerade zu Beginn sehr aktiven Zoller liefen fast alle schnellen Angriffe, zunächst aber ohne Abschluss. Für den ersten Torschuss des FC sorgte kurz darauf Osako, doch Jarstein hielt den Kopfball des Japaners fest (12.).
Doch nach der vielversprechenden Anfangsphase verflachte das Niveau zusehends, dazu musste FC-Coach Ruthenbeck früh erstmals wechseln: Für Zoller ging es nicht mehr weiter, sodass Cordoba eine Bewährungschance erhielt. Der Kolumbianer übernahm ganz vorne im Angriff, Pizarro ließ sich dagegen etwas fallen. Diese Veränderung sollte sich schon bald bezahlt machen: Nach einem Horn-Abstoß verlängerte Cordoba den langen Ball per Kopf in den Lauf von Bittencourt, der erst Weiser abschüttelte und dann auch noch Jarstein zur FC-Führung überwand (29.).

Harmlose Hertha

Eine direkte Antwort der Herthaner blieb aus, weil es den Angriffen der Dardai-Elf häufig an Tempo und Präzision fehlte. Am brenzligsten wurde es für Horn und Co. nach einer Plattenhardt-Flanke von der linken Seite, die Ibisevic im Zentrum denkbar knapp verpasste (39.).
Mit Leckie, aber ohne Weiser kam die Dardai-Elf aus der Kabine. Doch nicht der Australier, sondern Angreifer Selke sollte nach dem Seitenwechsel im Fokus stehen. Denn der 23-Jährige traf zwischen der 49. und 52. Minute gleich doppelt für die Alte Dame und drehte damit in nicht einmal 180 Sekunden den Spielverlauf komplett um. Obendrein erzielte er die Berliner Bundesliga-Heimtreffer 999 und 1.000.
Dem FC merkte man eine gewisse Schockstarre an, die Angriffe der Ruthenbeck-Elf waren selten und zumeist ohne Durchschlagskraft. Der für Pizarro eingewechselte Risse war zwar bemüht, brachte aber letztlich auch nicht den gewünschten Erfolg.

Cordoba vergibt die letzte Chance

Die Berliner taten in der Schlussphase nicht mehr als nötig, lauerten auf einen entscheidenden Konter. Weder Selke noch Schieber konnten eine Vorentscheidung herbeiführen, sodass sich Cordoba nach Starks Ballverlust die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich bot, aber der Kolumbianer lupfte über Keeper und Tor (87.).
Für die Hertha geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Frankfurt weiter. Köln hat tags darauf (18 Uhr) den FC Schalke 04 zu Gast.

Drei Scorerpunkte! Wagner nutzt seine Chance eindrucksvoll

Der FC Bayern München bleibt in der Bundesliga das Maß aller Dinge: Am Samstagabend ließ der Rekordmeister Gegner Gladbach trotz frühem Rückstand keine Chance. Eine Hauptrolle beim 5:1-Erfolg kam Lewandowski-Ersatz Wagner zu.
Ihn bekam die Gladbacher Defensive kurz vor der Pause nicht in den Griff: Bayerns Torjäger Sandro Wagner.
Ihn bekam die Gladbacher Defensive kurz vor der Pause nicht in den Griff: Bayerns Torjäger Sandro Wagner.
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Bayern-Coach Jupp Heynckes warf nach dem 0:0 gegen Sevilla, das fürs Champions-League-Halbfinale reichte, die Rotationsmaschine an: Nur Ulreich, Kimmich, Hummels und Müller gehörten erneut zur Startelf. Süle, Alaba, Rudy, Tolisso, Thiago, Juan Bernat und Wagner ersetzten Boateng, Rafinha, Javi Martinez, James, Robben, Ribery und Lewandowski.
Gladbachs Trainer Dieter Hecking stellte nach dem 2:1 gegen Hertha BSC dreimal um: Herrmann (Außenbandriss im Sprunggelenk), Stindl (5. Gelbe) und Cuisance (Bank) wurden durch Hazard, Hofmann und Drmic ausgetauscht.

Drmic vernascht Süle

In den ersten Minuten erinnerte sich die Borussia wohl an den 2:1-Hinspielsieg und agierte extrem mutig. Das schlug sich auch in den Zahlen nieder: 58 Prozent Ballbesitz und 62 Prozent gewonnene Zweikämpfe konnten die Fohlen verzeichnen. So war auch das frühe 1:0 nicht ganz unverdient: Hofmann bediente Drmic, der Süle alt aussehen ließ und die Kugel ins lange Eck schlenzte (9.). Eine direkte Antwort des Rekordmeisters blieb aus, zu selten fanden die Bayern Lücken in der gut sortierten Hintermannschaft der Gäste.

Müller bereitet doppelt vor

In der 16. Minute half dann ein Geniestreich von Thiago: Der Spanier hob die Kugel über die Abwehr in den Lauf von Müller, der sein Ziel per Direktabnahme nur um Zentimeter verpasste. Auf große Chancen warteten die Bayern-Fans anschließend aber vergeblich, auch wenn die Ballbesitzwerte in die Höhe schnellten. In der 37. Minute war es dann aber doch passiert: Der aufgerückte Süle steckte sehenswert mit Außenrist durch, Müller legte quer - und Wagner stellte aus kurzer Distanz das 1:1 her. Ein Remis konnte die Borussia schließlich nicht mit in die Kabine nehmen, weil Müller das Leder erneut in den Strafraum hob, wo Wagner sich im Luftkampf durchsetzte. Sommer verpasste bei seiner Flugeinlage den Ball - 1:2 (41.).

James kommt und trifft den Pfosten

Mit dem Seitenwechsel holte Heynckes den zweimaligen Vorbereiter Müller vom Feld und brachte dafür James (46.). Das Spiel veränderte sich deswegen nicht, die Bayern blieben dominant und legten sich die Borussia zurecht. Kein Wunder, dass es wenig später schon 3:1 stand: James schickte Tolisso, der Wagner bediente. Der Doppeltorschütze scheiterte noch an Sommer, doch Thiago setzte nach und erhöhte (51.).

Hecking wechselt doppelt

Die Gäste machten ein wenig den Anschein, als würden sie sich ihrem Schicksal ergeben. Nach der nächsten feinen Kombination traf James nur den linken Pfosten (53.). Weil auch in der Folge zu wenig von der Borussia kam, griff Hecking von außen ein: Cuisance und Grifo ersetzten Torschütze Drmic und Vorbereiter Hofmann (65.).

Alabas Hammer

Viel besser wurde es deswegen allerdings nicht, die Bayern erhöhten gar auf 4:1. Hazard griff Alaba nur zaghaft an, der Österreicher donnerte das Leder mit rechts ins rechte untere Eck (67.). In den letzten 20 Minuten ließen es die Münchner dann deutlich ruhiger angehen, beindruckten aber mit Spielfluss und 94 Prozent Passquote. Ein Tor gab es auch noch: Kimmich fand Joker Lewandowski, der Sommer vom linken Fünfmetereck überwand - 5:1 (81.). Dabei blieb es schlussendlich auch.
Für die scheinbar unaufhaltsamen Bayern geht es bereits am Dienstag (20.45 Uhr) mit dem Pokal-Halbfinale in Leverkusen weiter. In der Liga wartet anschließend am Samstag (15.30 Uhr) das Gastspiel bei Hannover 96. Gladbach will am Freitag (20.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg Wiedergutmachung leisten.

GERMANY: Bundesliga- finished





StandingsGERMANY: Bundesliga
10:30FinishedBayer Leverkusen4 - 1Eintracht Frankfurt 
10:30FinishedHertha Berlin2 - 1FC Koln 
10:30FinishedHoffenheim2 - 0Hamburger SV 
10:30FinishedStuttgart1 - 1Hannover 
13:30FinishedBayern Munich5 - 1B. Monchengladbach

DOSSIER. La violence, l’autre face du sport



Lors de la saison sportive 2016-2017, la police nationale a recensé 752 interpellations tous sports confondus.



par Audrey Mercurin

Le sport porte en lui un certain nombre de valeurs, mais il peut s’apparenter aussi à un défouloir, empreint d’agressivité et de violence, physique comme psychique.
Derrière le côté vertueux du sport, se cache une face moins reluisante, où l’éthique sportive est reléguée au second plan. Parmi les dérives, toutes ces formes de violences, physiques ou morales, individuelles ou collectives, des plus bénignes aux plus graves, et trop souvent tabou. Des faits qui se multiplient sur le terrain comme dans les tribunes et les vestiaires. De l’emportement insensé aux abus sexuels, en passant par le hooliganisme et le racisme.
Les terrains de sport ne sont donc pas épargnés. « Le sport est une activité humaine comme une autre, avec en elle toutes les déviances humaines, estime Julian Jappert,directeur du think thank Sport et Citoyenneté. Il est le reflet de la société. » De près ou de loin, tous les sports sont concernés, professionnels comme amateurs. Mais « le football draine, de loin, le plus de violences », note la police nationale, qui a créé dans ses rangs, en 2009, une division nationale de lutte contre le hooliganisme. Ses chiffres sont éloquents. Elle a recensé, lors de la saison 2016-2017, 752 interpellations tous sports confondus, dont 567 sur les matches de Ligue 1 et Ligue 2. Au cours de cette saison, 280 individus avaient été interdits de stade.

Du racisme au harcèlement sexuel

Les exemples ne manquent pas. Il y a deux semaines, la joueuse de tennis danoise Caroline Wozniacki, n°2 mondiale, dénonçait l’attitude du public durant sa rencontre avec la Portoricaine Monica Puig, à Miami. « Des gens dans les tribunes s’en sont pris à ma famille, ils ont menacé de mort mon père et ma mère, m’ont adressé des insultes que je ne peux même pas répéter », révélait-elle le lendemain sur les réseaux sociaux.
Pas plus tard que la semaine dernière, c’est l’équipe de France de football qui était visée par des cris racistes lors du match Russie-France à Saint-Pétersbourg. Et la semaine précédente, les événements qui ont émaillé Lille-Montpellier en disaient long sur le sujet. Plusieurs supporters avaient forcé les barrages de la sécurité pour pénétrer sur la pelouse, certains allant même jusqu’à frapper des joueurs.
Le dernier dossier brûlant en date ébranle quant à lui le monde de l’athlétisme tricolore. Selon des révélations du Monde, deux entraîneurs seraient soupçonnés de violences sexuelles. L’une des victimes, Emma Oudiou, spécialiste du 3 000 m steeple, témoignait lundi sur France Info, après avoir déposé plainte. Elle dénonçait des gestes « extrêmement déplacés » que l’entraîneur aurait eu à son égard en 2014. « Des mains aux fesses, des bisous, des caresses. Il a même été un peu plus loin, il s’est un peu collé à moi. »
Des faits présumés qui ne sont pas sans rappeler l’affaire Larry Nassar, l’ancien médecin de l’équipe américaine de gymnastique condamné en janvier dernier à plus de 40 ans de prison.

Un devoir d’exemplarité

Une brutalité qui remonte aux prémices du sport. « Dès son origine, le sport a été un substitut à la violence, retrace Julian Jappert. Au niveau des pratiquants et de ceux qui le regardent. Comme un moyen d’évacuer l’agressivité. Dans sa forme antique, cela peut se comparer à des comportements guerriers, de suprématie. »
Le problème : les sportifs sont érigés en modèle de société. « Qu’ils le veuillent ou non, ils sont des exemples pour les plus jeunes », poursuit-il. Et ont, en conséquence, un devoir d’exemplarité. La réponse les concernant se trouve, selon lui, « plus dans la prévention que dans la sanction. »
D’autres n’hésitent pas à aller plus loin dans l’analyse, comparant le fanatisme sportif au fanatisme religieux. « Il y a une structure identique dans les pulsions totalitaires et les pulsions de certains supporters, soulignait Daniel Cohn Bendit, samedi dernier, sur le plateau d’On n’est pas couchés. L’auteur de « Sous les crampons… La plage », aux parfums de foot et de politique, affirme qu’il y a « une radicalité de l’identification nationale, et même locale, dans le sport. Et dans la volonté d’identification, qu’elle soit religieuse ou sportive, il y a le danger de la haine et de l’exclusion de l’autre. »
Depuis 2016, les supporters sont reconnus dans le code du sport comme acteurs à part entière, avec des droits et des devoirs. Les clubs, eux, sont condamnés s’ils laissent entrer des ultras dans leurs stades.


« Le sport n’entraîne pas la violence »
Peut-on considérer le sport comme violent ?
Nous sommes, au contraire, dans un mouvement de pacification général des mœurs, sur le terrain comme dans les tribunes. Pour quelques sports, il se passe des choses graves dans les tribunes. Le football, dans les années 80, on parlait de hooliganisme. Des ultras abîmés se cognaient sur la tête à la sortie des matches. Cela a donné lieu à des morts. Mais le phénomène a aujourd’hui été combattu par les fédérations sportives, il est en voie de grande régression. Les ultras sont en passe d’être maîtrisés.
Et puis, le sport ne doit pas être assimilé au football. Il vient d’y avoir les JO d’hiver, personne n’a parlé de violence. Il n’y a pas de violence parmi la litanie des sports pratiqués : le cyclisme, le tennis, la natation… Même les sports de combat ne sont pas violents. La boxe l’est par nature, mais elle est très réglementée. Seul en hockey sur glace les joueurs ont l’habitude de se cogner, mais c’est un rituel. On ne peut pas généraliser « sport = violence ».
Les insultes sont minimes et limitées à quelques petits cercles d’ultras éradiqués des stades. Ce n’est pas du tout l’expression d’une violence généralisée. Dans les manifestations politiques, vous trouvez toujours une petite minorité de gens qui viennent pour casser, mais ça ne veut pas dire que la politique c’est violent. Il ne faut pas assimiler les deux. Le sport n’entraîne pas la violence.
Pourtant, des faits sont formels…
Il y a effectivement de la violence verbale, du racisme. Comme il y a de l’agressivité entre les supporters de deux clans. Mais l’agressivité, qui est omniprésente et naturelle, ce n’est pas la violence. Elle est dans les rapports humains. Dès que deux équipes s’affrontent, les supporters s’insultent. Il y a une sorte d’agressivité de jeu, mais ça se charrie. L’agressivité se traduit très rarement par de la violence physique.C’est pour cela que les petits débordements, on en parle d’autant plus. L’exemple de Lille, l’autre jour, est remarquable parce qu’isolé. Cela fait des années qu’il n’y avait pas eu un événement comme ça en Ligue 1. La sensibilité que nous avons à l’égard de ces phénomènes est le signe qu’ils deviennent de plus en plus intolérables, et ils sont en diminution.
De la même manière, les arbitres ont des consignes extrêmement sévères. La violence n’est plus tolérée sur le terrain. Un sportif est un humain comme un autre. Quelqu’un l’insulte, il est fou de rage. Sauf que là, justement, il sait que ça ne peut pas dégénérer ! Il doit prendre sur lui alors qu’il reçoit des pluies d’insultes en permanence ! Et, en général, il le fait car il sait que la sanction sera lourde et qu’il va être exclu pour plusieurs matches, voire plus. Les sportifs jouent leur carrière sur le terrain ! Ces débordements sont très peu tolérés et très peu pratiqués. C’est arrivé, Zidane, Cantona… Et il y en aura toujours. Mais globalement, c’est très rare.

sexta-feira, 13 de abril de 2018

Ligue 1: «Par miracle», Saint-Etienne réalise un gros coup à Strasbourg et poursuit sa formidable série (0-1)



FOOTBALL En Alsace, les Stéphanois ont marqué contre le cours du jeu pour ramener trois points, enchaîner un 11e match sans défaite et revenir à un tout petit point de Rennes et Nice dans la course à la cinquième place...

La joie des Stéphanois après le but de Mathieu Debuchy au stade de la Meinau à Strasbourg.
La joie des Stéphanois après le but de Mathieu Debuchy au stade de la Meinau à Strasbourg. — F. Florin / AFP.
  • A Strasbourg, les joueurs de Saint-Etienne ont marqué contre le cours du jeu pour ramener trois points de plus et enchaîner un 11e match sans défaite.
  • Sur une folle lancée depuis le début de l'année 2018, les hommes de Jean-Louis Gasset reviennent par la même occasion à un point de la cinquième place.
Saint-Etienne en 2018, c'est fort, vraiment. Même dominé, l’ASSE de Jean-Louis Gasset, Romain Hamouma, Rémy Cabella ou Mathieu Debuchy sait faire le nécessaire. Il l’a en tout cas fait à Strasbourg ce samedi. Une semaine après un match nul (très frustrant) contre le PSG (1-1), les Verts ont réussi à l’emporter et enchaîner ainsi une onzième rencontre de suite sans défaite.
Mieux, grâce à un but de Mathieu Debuchy inscrit contre le cours du jeu dans les dix dernières minutes (à la 82e, très exactement, sur un beau service de Kévin Monnet-Paquet qui cherchait initialement Romain Hamouma, fauché), les Stéphanois reviennent seulement à une toute petite longueur du Stade Rennais (battu par Metz, 1-2) et de l’OGC Nice au classement.

À un point de Rennes et Nice seulement

En profitant aussi du nul du FC Nantes (tenu en échec par Dijon, 1-1), les joueurs de l’ASSE sont désormais huitièmes avec 46 points, contre tout juste 47 au cinquième, en attendant Montpellier-Bordeaux (ce dimanche à 15h). La lutte pour la cinquième place s’annonce toujours aussi serrée. Mais quelle belle opération réalisée par le MHSC ce vendredi au stade de la Meinau.
Car les Stéphanois, s’ils ont disposé de la première cartouche (dès la 1re minute) grâce à une hésitation du gardien Alexandre Oukidja, n’ont pas été les plus impressionnants tout au long de la rencontre face au promu. Loin de là. Dominateurs dans la possession, les Verts ont été moins flamboyants avec, par exemple, quatre tirs contre 16 au RCSA. Et un seul cadré contre six !

« Strasbourg méritait […], on gagne par miracle »

Un hold-up alors, Jean-Louis Gasset ? « Pas loin », répond l’entraîneur à un de nos confrères. « Quand on a un grand gardien et un défenseur qui n’abandonne jamais et marque des buts décisifs, on a pas mal de qualités morales. […] Après, dans l’envie, il faudra peut-être resserrer quelques boulons. […] Mais on gagne par miracle ce match. »
« Ça arrive de ne pas mériter. […] Là aujourd’hui, on prend trois points mais il y en a que je ne féliciterai pas. Techniquement, on a été très faibles. Et dans le duel, on a été laminés. Soit c’est de la suffisance, soit c’est de la fatigue… »

Victoire......3pts
Mais il nous a manqué pas mal d’ingrédient. C’est un avertissement sans frais. Bonne réponse d’un groupe qui a bien réagi devant la difficulté. ⚽️

Toujours plus loin de son enchaînement catastrophique de la fin 2017, Saint-Etienne pourra remercier non seulement Mathieu Debuchy mais aussi - et surtout - Stéphane Ruffier auteur, encore, de parades de grande classe. À bout portant, face à Stéphane Bahoken (31e). Ou pour sortir une frappe monstrueuse de Dimitri Liénard filant dans sa lucarne (78e). Entre autres…