sábado, 21 de março de 2020

ТУРНІРНА ТАБЛИЦЯ ЧЕМПІОНАТУ УКРАЇНИ


МАТЧІ ЧЕМПІОНАТУ УКРАЇНИ

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«Die SFL versteckt sich hinter den Klubs»


Profivereinigungs-Präsident Lucien W. Valloni sagt, die Swiss Football League (SFL) betreibe ein Versteckspiel – und Sion spiele mit dem Feuer.

9 Spielerentlassungen, alle fristlos: Sion-Präsident Christian Constantins radikale Massnahme wirft hohe Wellen. Rechtsanwalt Lucien W. Valloni, Präsident der Spielergewerkschaft SAFP, erklärt unmissverständlich: «Wir haben alle 9 Kündigungen als missbräuchlich zurückgewiesen.»



Für Valloni ist klar: «Constantins Argument der höheren Gewalt ist nicht zulässig.» Der Präsident des FC Sion tue so, als werde die Saison 2019/20 sicher nicht zu Ende gespielt. Dabei sei extra die EURO auf 2021 verschoben worden, um die Fortführung der europäischen Ligen zu ermöglichen.

Valloni: «Constantin geht ein sehr grosses Risiko ein und nimmt auch den Abstieg in Kauf.» Fragwürdig findet der Rechtsanwalt aber nicht nur das Verhalten des FC Sion. Auch mit der Swiss Football League (SFL) geht er hart ins Gericht: «Die SFL versteckt sich momentan hinter den Klubs.»
Gemäss den Vereinbarungen mit der Liga müssten wir vor Veränderungen stets angehört werden.




Autor:Lucien W. ValloniPräsident der Spielergewerkschaft
Wieso diese Anklage des Sportrechtlers? «Wir haben zuletzt mehrfach Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber die Liga ist nicht darauf eingegangen.» Und: «Statt zusammen an einen Tisch zu sitzen, sagt die SFL, die Klubs würden die Folgen der Corona-Krise untereinander regeln.»
Dabei gibt es laut Valloni seitens seiner Gewerkschaft verschiedene Lösungsansätze für die Liquiditätsengpässe der Schweizer Profiteams:
  • Es könnte momentan nur ein Teil der Löhne ausbezahlt werden.
  • Nach der Krise könnte das restliche Geld gestaffelt nachgereicht werden.
  • Wie der Bund seine 50 Mio. Krisenhilfe für Sport verteilt, ist noch offen.
Valloni bedauert, dass man von offizieller Seite derzeit nicht mit der von ihm präsidierten Gewerkschaft zusammenspannt: «Gemäss den Vereinbarungen mit der Liga müssten wir vor Veränderungen stets angehört werden. Doch das fand – stets mit Verweis auf die chaotische Lage – bisher gar nie statt.»

Fernando Torres: Memories of the Spanish Striker on his special day

The former Chelsea forward celebrates his 36th birthday, five years after he departed from Stamford Bridge. 



His legacy may not last amongst the long line of names to enter the Chelsea cavern, but Fernando Torres will always be fondly remembered for his services at Stamford Bridge.
Turning 36 today, the Spaniard has very little room in his silverware cabinet, collecting a fine haul internationally and domestically, in no small part to the four years he resided in London, having spent several in Liverpool but without the material triumphs. 
After 174 appearances, 45 goals and three trophies, what better way to recall the Blues career of El Nino than on his special day. 

Early Expectation of El Nino

The difficulties of ignoring a striker who netted 24 league goals during his first season in England is understandable, especially as he went on to score the winner as Spain beat Germany 1-0 to win the European Championship in 2008.
Even when he was hampered by injury, Torres managed 39 goals in 70 games for the Reds before again making the Spanish World Cup squad in 2010, earning another winners medal.
Chelsea could not resist prying the formidable forward away from their rivals, and at £50 million, Torres had broken the British transfer record at the time in becoming the fourth most expensive player on the planet. 
With fine form comes heavy pressure, and considering he had only recently returned from knee surgery, the Spanish striker struggled to settle in during his early months in the capital.
His first strike for the Blues came in a 3-1 defeat to Manchester United, remembered far greater for a ghastly open goal miss. In the following league fixture, he doubled his Chelsea tally against Swansea but again was marred by a straight red card for a dangerous two footed tackle. 

Differing fortunes for Fernando

Although goals were hard to come by, Torres' work rate and ability to bring team mates into the game gave him time in terms of support from the fans, rewarded with three goals and an assist towards the tail end of March. 
Ask any Chelsea fan their fondest memory of the forward, 99% will say his equalising goal against Barcelona in the Champions League semi-final, ensuring the Blues would face Bayern Munich on the Germans home ground.
Despite missing the FA Cup final victory over his former employers, Torres did make his make upon the European finale by winning the corner that was eventually headed in by Didier Drogba... the rest is Chelsea legend. 
With a new campaign came improved fortunes for the indifferent striker. He managed 22 goals across all competitions, including the opener during the Europa League crescendo against Benefica but was also dismissed for a second occasion, picking up a harsh second yellow at home to United.

Slowing down of the Spaniard

In his third and final term, Torres could only manage 11 goals, still squeezing in another dismissal for two bookable offences in a 1-1 draw with Tottenham Hotspurs. 
He managed to rack up 100 starts for Chelsea, marking the day with a double in a 3-0 win over Schalke
Clearly, the relationship was never perfect and to match his heights from Liverpool or Athletico Madrid would have been improbable, hence the eventual allowance for Torres to move to AC Milan in 2014, initially a loan turned permanent.
Torres went on to re-sign for Athletico Madrid, ending his career in Japan with Sagan Tosu before announcing his retirement last June.

EM-Planungen des ÖFB beginnen von Neuem

Das Ausmaß des finanziellen Schadens ist noch unklar


Nach der am Dienstag wegen der Coronavirus-Pandemie beschlossenen Verschiebung der Fußball-EM um ein Jahr evaluiert der ÖFB seine Pläne für die Endrunde im kommenden Jahr. Das Programm für das 2020 angesetzt gewesene Turnier hätte Ende Mai ein einwöchiges Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf und das EURO-Basecamp in Seefeld vorgesehen. Ob man daran auch im kommenden Jahr festhält, ist offen.


ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold gab gegenüber der APA einen kleinen Ausblick: "Es wird alles zu beurteilen gelten, zum einen die Setups, die gebucht wurden, zum anderen, was es bedeutet, dass die EM ein Jahr später stattfindet."
Details werden wohl länger auf sich warten lassen, zumal der ÖFB auch Termine und Gegner im Rahmen der Vorbereitung auf das Turnier noch nicht kennt. "Es ist zu früh, um zu wissen, in welche Richtung wir gehen", sagte Neuhold. In den kommenden Wochen werde man über mögliche Änderungen im Vergleich zu den Plänen für 2020 beraten. "Das, was heuer für die Vorbereitung geplant war, war ein richtig gutes Paket. Aber wir werden grundsätzlich eine Schleife ziehen, reflektieren und so rasch wie möglich umsetzen, was wir als ideal erachten."
Vorerst aber gilt es, die Absagen der für heuer gebuchten Arrangements vorzunehmen. "Was das an Zusatzbelastungen kostet, wird man in Ruhe klären müssen, doch das hat in Zeiten wie diesen nicht oberste Priorität. Wir alle sollten jetzt einmal den Gesundheitsgedanken im Vordergrund tragen", meinte Neuhold.
Dennoch sind die wirtschaftlichen Folgen nicht von der Hand zu weisen, immerhin ist auch die Austragung des lukrativen Heim-Länderspiels gegen England am 2. Juni alles andere als gesichert. Neuhold: "Das Szenario steht im Raum, dass wir dieses Match nicht spielen können. Das würde den finanziellen Ausblick weiter verschlechtern."
Zudem muss der ÖFB nun ein Jahr länger auf die Millionen warten, die eine EM-Teilnahme bringt. "Der Schaden wird noch zu klären sein. Natürlich müssen wir unsere Budgets überarbeiten", erklärte Neuhold. Das EURO-Startgeld beträgt 9,25 Millionen Euro, für einen Sieg in der Gruppenphase gibt es 1,5 Mio. Euro, für ein Remis 0,75 Mio., für den Achtelfinaleinzug weitere zwei Mio. Euro.
Ins Trudeln kommen werde der größte Sport-Fachverband des Landes aber nicht, meint der Geschäftsführer. "Selbstverständlich spielt es für das Jahresergebnis 2020 eine Rolle, ob die EM-Erlöse dabei sind, aber es handelt sich wohl nur um eine Verschiebung von 2020 auf 2021. Daher sind die Einschnitte für uns mit Sicherheit schmerzhaft, stellen aber Stand jetzt keine existenzielle Bedrohung dar, sofern die avisierten Zahlungen der UEFA auch unverändert bleiben."
Anders stellt sich die Lage für die Vereine dar. "Das ist nicht bezifferbar, weil von der Bundesliga bis in die letzte Spielklasse Erlöse wegbrechen und sich dadurch ernste bis teilweise dramatische Situationen ergeben", betonte Neuhold.
Der Niederösterreicher hofft in diesem Zusammenhang auf Unterstützung durch die Politik, "damit das Gerüst des organisierten Fußballs nach der Krise so weiterbestehen kann wie zuvor, weil es wichtige gesellschaftspolitische Leistungen erbringt".

Leipzig nahm Training auf - Kleingruppen, kein Körperkontakt

Die Profis des deutschen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig haben sich nach einer mehrtägigen Pause am Freitag wieder im Trainingszentrum am Cottaweg eingefunden. Aufgrund der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie wurde auf ein Mannschaftstraining allerdings verzichtet. "Wir bieten individuelles Training mit Ball an", sagte Sportdirektor Markus Krösche bei Sky.
Wie das Fachmagazin "Kicker" berichtet, wurden die ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Hannes Wolf und Co. in mehreren Gruppen auf drei Trainingsplätze aufgeteilt und mussten dort verschiedene Übungen absolvieren. "Es ist individuelles Training mit Ball, wo der Torschuss oder Passspiel mit dabei ist, ohne dass es da Körperkontakt gibt", erklärte Krösche.
Laut "Kicker" wolle Chefcoach Julian Nagelsmann diese Form des Trainings vorerst beibehalten. Auch vor und nach der Einheit wurde der Kontakt zwischen den Spielern auf ein Mindestmaß heruntergefahren. So zogen sich die Profis nicht in der Mannschaftskabine, sondern in ihren Einzelzimmern auf dem Trainingsgelände um.
Krösche erklärte, sich mit anderen Sportdirektoren über die derzeitige Situation regelmäßig auszutauschen. "Es gibt eine sehr große Solidarität untereinander. Letztendlich sitzen wir alle im gleichen Boot, wollen die Saison zu Ende spielen und den Zuschauern wieder Fußball anbieten. Denn der Fußball verbindet unheimlich", sagte der RB-Sportchef.

Mögliches Szenario nach Virologenbefund: Kein Fußball mehr bis 2021

Fortsetzung der laufenden Saison für deutschen Virologen "nicht realistisch". Auch Geisterspiele seien keine Lösung, weil sie die Menschen verleiten würden, sich zu treffen




Schon im April? Vielleicht im Juni? Oder tatsächlich erst 2021? Noch immer hoffen Fußballklubs und -Fans auf ein baldiges Ende der Ligapause, doch die ersten Experten zeichnen längst ein düsteres Bild. Sogar eine Rückkehr zum Spielbetrieb "erst nächstes Jahr" sei gut möglich, sagte nun der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg im NDR.



In Österreich ist der Betrieb in den beiden Profiligen zumindest bis Anfang Mai eingestellt, in der Deutschen Bundesliga offiziell vorerst nur bis mindestens 2. April. Doch diese Frist dürfte noch mehrfach verlängert werden. Immerhin: Die Verschiebung der EM um ein Jahr schafft Platz im Sommer, die englische Premier League hat ihre Pause bereits bis zum 30. April ausgedehnt. Und doch könnten alle Bemühungen angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie am Ende nicht reichen.

Die Krux

Virologe Schmidt-Chanasit hält es schon jetzt für unrealistisch, die Saison zu Ende führen zu können. "Man muss sich davon verabschieden. Selbst wenn es uns nicht so schlimm treffen sollte, heißt das noch lange nicht, dass der Fußball wieder anfangen darf. Denn das würde wieder zu einer deutlichen Verschärfung der Situation führen", sagte der Mediziner und stellte klar: "Wir sprechen hier über einen Zeitraum, der frühestens nächstes Jahr erreicht werden kann."
Für viele Klubs wäre dies ein Horrorszenario, müssen doch trotz fehlender Einnahmen unter anderem die Spieler bezahlt werden. Sportmarketing-Experte Karsten Petry fürchtet Insolvenzen und Konkurse. "Wenn es dabei bleibt, dass alle vertraglichen Pflichten erfüllt werden müssen, dann werden einige Vereine das Ende der Saison – wann auch immer das dann ist – nicht überleben", sagte der Geschäftsführer der Agentur Octagon Deutschland dem SID.

Fast alle Klubs klammern sich derzeit an Geisterspiele als letzte Hoffnung. "Etwa 80 Leute" wären dann nur noch im Stadion, hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund zuletzt vorgerechnet, das wäre "vertretbar". Sogar bei den Fans wächst die Akzeptanz der einstmals so ungeliebten Lösung.



Doch Schmidt-Chanasit sieht auch das anders. "Auch Geisterspiele würden dazu verleiten, dass die Leute zusammen gucken wollen", sagt er. Bei der Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität müssten Spaßveranstaltungen "ganz zum Schluss kommen – gerade die, wo ein Potenzial besteht, dass sich die Leute treffen wollen". Und: Auch weitere Corona-Fälle bei Profis würden Spiele erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen.

Blick nach China

Spannend wird daher der Blick nach China, wo sich die Lage zumindest etwas entspannt hat. Eigentlich wollte die Chinese Super League im April mit rund neunwöchiger Verspätung starten. Am Mittwoch wurde jedoch beim Zweitligisten Meizhou Hakka ein Corona-Fall bekannt – nun droht auch dort eine erneute Verschiebung.
Sollte im Sommer doch gespielt werden, müssen zudem kreative Lösungen her. Die neueste Idee sieht ein Bundesliga-Finale im EM-Format vor, mit festen Austragungsorten in allen Regionen des Landes und mehreren Partien pro Tag. Auch Play-offs etwa um die Meisterschaft oder den Klassenerhalt sind eine mögliche Alternative.
Das alles könnte aber schon bald Makulatur werden, ebenso wie der für den 21. August geplante Beginn der Saison 2020/2021. Denn wenn irgendwann "die Schrauben wieder gelockert" werden, so Schmidt-Chanasit, stünde die Rückkehr des Fußballs eher weit unten auf dem Zettel: "Da gibt es viele Sachen, die früher zu entscheiden sind." (sid, APA, sda, 20.3.2020)